Die Truhenorgel der Erlöserkirche München
der Firma Münchner Orgelbau

 

Truhenpositiv mit vier Registern:
Tonumfang: C - f'''
Die Orgel hat 212 Pfeifen, eine Transponiervorrichtung und geteilte Schleifen für Bass und Diskant in allen Registern (c' und cis')
Die Stimmung ist gleichschwebend temperiert, 440 Hz bei 15°C.

Die zugelötete Bauweise ist wegen der vorher genau zu bestimmenden Pfeifenlänge sehr aufwändig, aber den historischen Instrumenten nachempfunden. Die Pfeifen klingen besser (bessere Dichtung) und halten die Stimmung.

Die halbgedeckte Bauweise bewirkt gegenüber der vollgedeckten den Aufbau des 1. Teiltons (Oberton, also der Quinte).

Die konische Bauweise der Quinte bewirkt einen schlanken, lieblichen und flötigen Klang. Sie ist ein Aliquotregister (Farbregister), welches die Klangfarbe der Grundstimmen verändert und nicht allein gespielt werden kann (auf gedrückter Taste C erklingt der Ton G)

Eine geteilte Schleife erlaubt das unterschiedliche Registrieren von Diskant und Bass. Es ist somit möglich, ein zweimanualiges Instrument nachzuahmen.
Die Klaviatur lässt sich in das Gehäuse aus massiver Eiche versenken.

Das Gebläse ist in den Orgelsitz eingebaut, was bedeutet, dass es mehr Raum für die Pfeifen und somit eine bessere Klangentfaltung gibt.


Erlöserkirche • Germaniastraße 4 • 80802 München
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